Gewächshaus in Ostfriesland ausgebrannt
Am Dienstagabend, den 8. Februar ereignete sich in einem Gewächshaus in Ostfriesland, Landkreis Leer ein Brand. Von dem betroffenen Gewächshauskomplex brannten zwei Bereiche, insgesamt ca. 4.400 m², komplett aus.

Totalschaden im Gewächshaus: Das Ausmaß des Schadens geht vor allem auf leicht entflammbare (B3-) Schirmtücher und die darunter befindlichen Kunststoff-Tischauflagen zurück.

Der sich direkt anschließende Gewächshausbereich blieb vom Feuer unberührt, die hier vorhandene Stehwand konnte den Flammen standhalten. Totalschaden nahmen daher auch nur die Kulturen (Pelargonien-Stecklinge), die unmittelbar von den Flammen betroffen waren. Weitere Kulturschäden, etwa durch Rußbeaufschlagung, blieben aus.
Als Ursache des Brands geht die Gartenbau-Versicherung von einem technischen Defekt an einer Assimilationslampe aus. Insgesamt liegt der Schaden bei rund 750.000 EUR. Mitarbeiter der Gartenbau-Versicherung waren bereits am darauffolgenden Morgen des Brandtags vor Ort, um eine zügige Regulierung zu garantieren. Die Heftigkeit des Feuers und das damit verbundene Schadenausmaß lassen sich insbesondere auf die noch vorhandenen, leicht entflammbaren Schirmtücher (B3) im Gewächshaus zurückzuführen und die darunter befindlichen brennbaren Kunststoff-Tischauflagen. Hierdurch konnte sich das Feuer innerhalb kürzester Zeit ausbreiten.
Produktion und Lieferfähigkeit des betroffenen Betriebs bleiben trotz größerer Kulturschäden weitgehend unberührt. Bei dem betroffenen Gewächshausbereich handelt es sich um einen Zweigbetrieb kleinerer Größe, während der auf der anderen Straßenseite gelegene Hauptbetrieb gänzlich von dem Brand unberührt blieb. Dank des schnellen Handelns des betroffenen Gärtners ist zudem eine rasche Ersatzbeschaffung von Pflanzmaterial gewährleistet. Die geplante Produktion wird auf entsprechende Ausweichflächen verlagert.
(GV)


