Leitsätze der Unternehmenspolitik
Die Gartenbau-Versicherung wurde 1847 von Gärtnern für Gärtner gegründet, mit dem damaligen Firmennamen Deutsche Hagel-Versicherungs-Gesellschaft a.G. für Gärtnereien usw. zu Berlin. Wesentlicher Auftrag und Zielsetzung lauteten, Gartenbaubetrieben den bestmöglichen Versicherungsschutz zu kostengünstigen Konditionen zu gewährleisten. Geleitet von diesem Auftrag ist die Gartenbau-Versicherung seit Bestehen erfolgreicher Spezial-Sachversicherer für den Gartenbau.
Innerhalb der „grünen Branche“ versichert die GV Sachschäden in allen gartenbaulichen Fachsparten. Hierzu gehören insbesondere Blumen- und Zierpflanzen, Gemüsebau in Gewächshäusern sowie Baumschulen. Zu ihren Mitgliedern zählen Gartenbau-Produktionsbetriebe sowie Endverkaufsgärtnereien, Gartencenter und Blumengeschäfte.
Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist der Gründungswahlspruch der GV „Einer für alle, alle für einen“ auch heute noch wegweisend. Dies zeigt sich insbesondere in der Arbeit ihrer Mitbestimmungsorgane. So ist jeder Versicherte gleichberechtigtes Mitglied und quasi Mitinhaber. Über die Selbstbestimmung durch ihre gewählten Organe - der Mitgliedervertreter-Versammlung und dem Aufsichtsrat - haben die Mitglieder Einfluss auf die Grundsatzentscheidungen der Geschäftspolitik. Zu den Mitgliedervertretern und dem Aufsichtsrat gehören bedeutende Persönlichkeiten und erfahrene Unternehmer des Gartenbaus.
Ebenfalls stark vom Gegenseitigkeitsgedanken getragen ist die Art der Schadenregulierung. So stellen erfahrene Betriebsinhaber ihre Fachkenntnisse ehrenamtlich zur Verfügung.
Alle unternehmerischen Entscheidungen werden in den eigenen Organen sowie durch den geschäftsführenden Vorstand getroffen. Dabei gilt stets das Prinzip der Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von fremden Kapitalinteressen.


